Solltest du das Geschlecht deines Babys vor der Geburt erfahren oder nicht? Diese Entscheidung kann wirklich schwerfallen.
Sobald du deine Schwangerschaft bekannt gibst, werden die Leute dich fragen, ob du das Geschlecht deines Babys wissen moechtest. Wenn der 20-Wochen-Ultraschall naeher rueckt, bist du vielleicht hin- und hergerissen. Es gibt viele Argumente dafuer, es vorher herauszufinden, aber hier sind einige Gruende, warum du dich vielleicht lieber ueberraschen lassen moechtest:
Warum du das Geschlecht deines Babys nicht vorab erfahren solltest #1: Die Ueberraschung
In einer Zeit von Textnachrichten, Smartphones, Online-Chats, Internet und 24-Stunden-Nachrichten sind echte Ueberraschungen selten geworden. Alles konkurriert um unsere Aufmerksamkeit, und oft fuehlt sich das Leben wie eine staendige Informationsflut an. Meistens wissen wir etwas schon, bevor es passiert, oder erfahren es direkt danach. Das Geschlecht deines Babys ist eine der wenigen echten Ueberraschungen, die uns im Leben noch bleiben. Warum also nicht diesen besonderen Moment bewahren und die Vorfreude bis zur Geburt wachsen lassen?
Warum du das Geschlecht deines Babys nicht vorab erfahren solltest #2: Vorfreude kann helfen
Eine Geburt ist anstrengend, und alles, was dir fuer den letzten Kraefteschub helfen kann, ist willkommen. Manche Frauen sagen, dass ihnen die Ungewissheit noch einmal extra Energie gegeben hat, weil sie es kaum erwarten konnten, endlich zu erfahren, ob ihr Baby ein Junge oder ein Maedchen ist.
Warum du das Geschlecht deines Babys nicht vorab erfahren solltest #3: „Es ist ein Maedchen!“
Wenn du bis zur Geburt wartest, kannst du diesen echten Hollywood-Moment erleben, wenn jemand sagt: „Es ist ein Maedchen!“ oder „Es ist ein Junge!“, waehrend dein Baby zum ersten Mal in deine Arme gelegt wird. Bei einem Scan davon zu erfahren ist aufregend, aber bei der Geburt ist es noch einmal etwas ganz anderes.
Warum du das Geschlecht deines Babys nicht vorab erfahren solltest #4: Weniger Risiko fuer Enttaeuschung ueber das Geschlecht
Wenn du sehr stark hoffst, ein Kind mit einem bestimmten Geschlecht zu bekommen, kann es sein, dass du im Voraus eher eine Enttaeuschung verspuertst, wenn du das Ergebnis anders erlebst als erwuenscht. Mit einem wundervollen kleinen Baby in deinen Armen ist es viel schwerer, ueberhaupt noch ueber so etwas enttaeuscht zu sein.
Warum du das Geschlecht deines Babys nicht vorab erfahren solltest #5: Du kannst Geschlechterklischees vermeiden
Waehren der Schwangerschaft kann niemand das Geschlecht im sozialen Sinn deines Babys kennen - herausfinden laesst sich hoechstens das biologische Geschlecht. Sobald du mitteilst, ob du ein Maedchen oder einen Jungen erwartest, werden geschlechtsspezifische Erwartungen und Geschenke schnell auftauchen. Noch bevor du den Kreißsaal betrittst, haengt vielleicht schon ein Kleiderschrank voller Rosa oder Blau bereit. Du hast noch das ganze Leben deines Kindes vor dir, um mit Geschlechterklischees umzugehen. Warum also frueher damit anfangen als noetig?
Warum du das Geschlecht deines Babys nicht vorab erfahren solltest #6: Auch Ultraschall kann danebenliegen
Ein Ultraschall ist keine hundertprozentig sichere Methode, das Geschlecht eines Babys zu bestimmen. In der Regel wird dir die Fachperson beim Scan auch sagen, dass es keine absolute Garantie gibt. Es gibt viele Geschichten von ueberraschten Eltern im Kreißsaal, die bereits Rueschenkleider gekauft, das Kinderzimmer rosa gestrichen und einen Namen ausgesucht hatten - und dann stellte sich heraus, dass sie einen Jungen bekamen. Wenn du bis zur Geburt wartest, entgehst du genau diesem Risiko.
Warum du das Geschlecht deines Babys nicht vorab erfahren solltest #7: Du sparst dir waehrend der Schwangerschaft unsensible Kommentare
Wenn du das Geschlecht deines Babys nicht kennst, ersparst du dir rund 20 Wochen voller zufaelliger und oft unsensibler Kommentare von Fremden und anderen Menschen. Zum Beispiel:
„Wow, noch ein Junge! Du haettest dir bestimmt ein Maedchen gewuenscht!“
„Versucht ihr nach diesem Baby dann noch einmal fuer einen Jungen?“
Ganz verhindern wird das solche Kommentare vermutlich nicht, aber es reduziert sie deutlich - besonders dann, wenn deine Hormone Achterbahn fahren und du dir auf die Zunge beissen musst, um nicht deutlich zu werden.